Kursdetails
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Erinnerung und Demokratie im Dialog

Die nationalsozialistischen Verbrechen von Bergen-Belsen waren das Ergebnis eines gesellschaftlichen Radikalisierungsprozesses, der einst mit Ausgrenzung und schrittweiser Entrechtung begann. In Anknüpfung an die Wanderausstellung „Ein Tatort: Bergen-Belsen“ erkunden wir in diesem Workshop zunächst verschiedene Formen von Täter*innenschaft sowie deren Motive und Handlungsspielräume. Gemeinsam reflektieren wir, welche Verantwortung sich aus den nationalsozialistischen Verbrechen für uns heute ergibt und wie eine lebendige Erinnerungskultur gestaltet werden kann.
Im zweiten Teil des Workshops richten wir den Blick auf die Gegenwart.
Wir beschäftigen uns mit der Entstehung von Vorurteilen und Gruppenzugehörigkeiten. Mithilfe erfahrungsorientierter Methoden entsteht Raum, die eigene Wahrnehmung und das eigene Handeln zu reflektieren. Wir diskutieren, warum die Achtung der Menschenwürde eine grundlegende Voraussetzung für ein respektvolles Zusammenleben ist und wie wir uns im Alltag für demokratische Werte und gegen Ausgrenzung positionieren können.

Kurstermine

Übersicht über alle Kurstermine (1) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Samstag  •  28.11.2026  •  10:00 - 16:00 Uhr
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